Warum deine Vorsätze scheitern

Das Jahr 2016 ist nun schon etwas mehr als zwei Wochen alt. Der Alltag hat uns wieder, die Routine kehrt zurück. Wie sieht es mit deinen guten Vorsätzen aus, die du zum Jahreswechsel gefasst hast? Verfolgst du deinen Vorsatz noch, in diesem Jahr mehr Sport zu machen, abzunehmen oder mehr Zeit für dich zu haben?

Falls ja: Hut ab! Du scheinst dein Ziel wirklich erreichen zu wollen. Schreib mir doch direkt in die Kommentare wie du es schaffst am Ball zu bleiben.

Falls du beim Befolgen deines eigenen Vorsatzes schon ins Schlingern geraten bist oder vielleicht schon ganz aufgegeben hast, muss ich dir leider sagen, dass du damit nicht alleine bist. Die meisten guten Vorsätze werden in den ersten zwei Wochen des Jahres schon wieder verworfen oder deutlich abgemildert.

Du bist also nicht alleine mit deinem Scheitern, aber Hey! Du willst doch nicht alle sein!

Diesmal wirst du deinen Vorsatz durchziehen und dich später über deinen Erfolg freuen. Denn ich verrate dir heute ein paar einfache Tricks, damit aus deinem Vorsatz ein Erfolgserlebnis wird!

Als erstes musst du wissen:

Ein Vorsatz ist kein Ziel

Ein Vorsatz ist es etwas unverbindliches, ein Wunsch, ein Vorhaben. „Ich nehme mir vor, in diesem Jahr etwas abzunehmen.“ Aber wie viel ist etwas und bis wann willst du dieses etwas erreicht haben?  Du siehst schon, es ist ziemlich schwierig einen Vorsatz konkret zu beschreiben.

Einfacher wird es da schon bei einem Ziel.

Bei einem Vorsatz wünscht man sich eine Veränderung. Bei einem Ziel plant man die Veränderung. Klick um zu Tweeten

Aber wie?

Es ist nicht damit getan, aus deinen Vorsätzen nun einfach Ziele zu machen. Wichtig ist zu wissen, wie man seine Ziele am besten plant, um sie erfolgreich erreichen zu können.

Es reicht nicht aus nur etwas zu wollen, man muss es auch tun!

Du musst aktiv werden und dich mit deinen Zielen beschäftigen. Am besten notierst du dir alles und planst dann entsprechende Schritte und Maßnahmen, die dich deinem Ziel Stück für Stück näher bringen.

Wie du deine Ziele am besten formulieren und umsetzen kannst, habe ich in diesem Artikel schon einmal geschrieben

Wenn du deine Ziele nun nach der Anleitung SMART formuliert hast, bist du schon einen ganzen Schritt näher dran, sie auch erreichen zu können. Aber natürlich warten auf dem Weg bis zum Ziel noch der eine oder andere Stolperstein, an denen auch ein gut formuliertes Ziel scheitern kann.

Deshalb kommen hier nun die Tipps, wie du diese Stolpersteine aus dem Weg räumen, oder sie umgehen kannst, wenn du plötzlich vor ihnen stehst.

Fehlende Ausdauer

Hierin liegt nicht nur der wohl häufigste Grund für das Scheitern von guten Vorsätzen, sondern die fehlende Ausdauer ist wohl auch der größte Stolperstein der dir im Weg liegen kann.

Du kannst die tollsten Ideen und Pläne haben, aber wenn es dir an der Ausdauer fehlt um diese Pläne umzusetzen, wirst du nie dein Ziel erreichen. Ein toller, wenn auch leicht abgenutzter, Spruch dazu, der auch immer wieder auf meiner Arbeit im Fitnessclub fällt:

Du hast nicht von heute auf morgen zugenommen, also wirst du auch nicht über Nacht abnehmen!

Deshalb bleib am Ball! Verfolge dein Ziel und lasst dich nicht entmutigen wenn es alles mal etwas länger dauert!

Zu große Ziele

Es ist völlig okay, wenn du dir auch größere Ziele zutraust, aber sie sollten trotzdem realistisch sein! Zu große Ziele können dich schnell demotivieren und dein Vorhaben dadurch scheitern lassen.

Deshalb solltest du ein größeres Ziel in kleine Teilziele unterteilen. Das erleichtert dir die Umsetzung, und du kannst dich zwischendurch immer wieder für das Erreichen eines Teilziels belohnen und feiern.

Fehlende Zeit

Hast du dir bei der Erstellung deines Ziels Gedanken darüber gemacht, wie viel Zeit du für das Erreichen einplanen musst? Wenn du dir zum Beispiel vorgenommen hast mehr Sport zu machen, oder dich gesünder zu ernähren/öfter selber zu kochen, dann kostet dich das Zeit.

Du musst in deinem Tagesablauf also entsprechende Zeitfenster freischaufeln, in denen du an deinem Ziel arbeiten kannst.

Fehlende Selbstdisziplin

Die kennt doch eigentlich jeder von uns, oder? Mit der Selbstdisziplin verhält es sich ähnlich wie mit einem Süchtigen und dem Entzug: es kann nur funktionieren, wenn du es selber willst. Wenn du es wirklich willst! Und Selbstdisziplin kann man lernen.

Wenn dir dein Arzt sagen würde, du darfst nie wieder Schokolade essen, sonst wirst du das nächste halbe Jahr nicht überleben, dann würdest du das schaffen! Durch deine Selbstdisziplin und das Ziel im Sommer noch mal an den Strand fahren zu wollen.

Du verstehst was ich meine, oder? Es ist alles möglich, du musst es nur wollen!

Ablenkungen

Du wirst merken, dass dich immer wieder etwas vom Erreichen deiner Ziele ablenken wird. Durch einen stressigen Berufsalltag oder die Ansprüche die dein Privatleben an dich stellt wirst du immer wieder ins Stolpern geraten und deine Ziele treten in den Hintergrund. Lass dich nicht entmutigen und versuche an deinem Ziel so gut es geht festzuhalten. Irgendwann sind auch die stressigsten Zeiten vorbei und dann startest du wieder voll durch!

Alles eine Frage der Priorität

Es ist eigentlich ganz einfach deine Ziele zu erreichen, denn ist alles eine der Sache persönlichen Priorität!

Wie wichtig ist es dir, dein Ziel zu erreichen?

Wenn dein Ziel eine sehr hohe Priorität für dich besitzt, wird es dir leicht fallen

  • die nötige Ausdauer aufzubringen,
  • die erforderlichen Zeitfenster zu organisieren,
  • die notwendige Selbstdisziplin zu finden,
  • und dich nicht ablenken zu lassen.
So erreichst du deine guten Vorsätze

Befolge diese fünf einfachen Schritte, und dann klappt es auch mit den guten Vorsätzen:

  1. Fasse keine Vorsätze, sondern definiere Ziele und Teilziele! Am besten machst du dies mit der SMART-Methode.
  2. Lege fest was du konkret tun wirst, um deine Ziele zu erreichen.
  3. Suche dir Mitstreiter oder binde Personen in deinem persönlichen Umfeld mit ein. Erzähle so vielen Leuten wie möglich von deinem Vorhaben.
  4. Leg los!
  5. Bleib dran!

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